DATENSCHUTZ – UND WER SCHÜTZT MICH?

7. Februar 2022 3 Min Lesen

Die meisten von uns kennen es aus eigener Erfahrung: Wir erhalten unaufgefordert Werbe-Emails, in den sozialen Medien erscheinen plötzlich Anzeigen zu Themen, die wir kürzlich im Internet recherchiert haben, Drittanbieter wissen Dinge über uns, die wir ihnen nie mitgeteilt haben. Grund dafür ist die meist unwissentlich übertragene Erlaubnis zur Nutzung und Weitergabe unserer Daten. Ein Umstand, der maßgeblich zum schlechten Image des Internet in Sachen Datensicherheit (nur 5% der Deutschen halten es laut Statista für sehr sicher) beiträgt und der auch für Betreiber von Webseiten und/oder Onlineshops weitreichende Folgen haben kann. Denn längst hat der Gesetzgeber auf nationaler und internationaler Ebene mit Datenschutz-Vorgaben reagiert, deren Nichteinhaltung empfindliche Strafen und nervige Abmahnprozesse nach sich ziehen kann.

 

Datenschutz im Netz

Jeder hat demnach das Recht auf Selbstbestimmung, was die Nutzung personenbezogener Informationen betrifft – und dazu zählen bereits alle Daten, mit deren Hilfe Personen identifiziert werden können (also etwa Telefonnummer, Adresse, Name). Deshalb reicht es auch nicht mehr aus, Kunden und Webseitenbesuchern lediglich die Möglichkeit zum Widerspruch einzuräumen. Insbesondere dann, wenn Daten zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben werden, muss der Nutzer dieser Verarbeitung ausdrücklich zustimmen. Das ist vor allem dann von Bedeutung, wenn wir soziale Medien in unsere Kommunikation einbauen, deren ausdrückliches Geschäftsmodell ja genau diese Nutzung ist.

 

 

Datenschutz: Das müssen Sie integrieren

Die jeweiligen Folgen dieser Bestimmungen sind so weitreichend, dass sie viele potenzielle Webseiten- oder Onlineshop-Bertreiber zutiefst verunsichern. Worüber muss ich potenzielle Nutzer unbedingt unterrichten? Welche Elemente muss ich wo und wie auf meiner Seite integrieren? Und was passiert, wenn ich etwas vergesse?

 

Wichtig sind unter anderen die nachfolgenden Punkte:

 

  • Impressumspflicht: Wie auch bei Printveröffentlichungen müssen online Verlag, Redaktion, aber auch private Anbieter genannt werden, damit Nutzer genau wissen, mit wem sie es zu tun haben.

 

  • Datenschutzerklärung: Der Nutzer muss darüber aufgeklärt werden, welche seiner Daten zu welchem Zweck gespeichert werden.

 

  • Einwilligung: Zusätzlich müssen Nutzer darüber aufgeklärt werden, dass sie mit Nutzung der Seite ihre Einwilligung zur Verarbeitung und Weitergabe ihrer Daten geben.

 

  • Auskunftspflicht: Der Anbieter hat außerdem grundsätzlich die Pflicht, Betroffenen auf Wunsch Auskunft über die Nutzung ihrer gespeicherten Daten zu geben.

 

  • Datenschutzbeauftragter: Zu diesem Zweck besteht für bestimmte Unternehmen sogar die Pflicht zur Bestimmung eines Datenschutzbeauftragten.

 

Datenschutz: Das können wir für Sie tun

Selbstverständlich kann man sich diesbezüglich an etlichen Leitfäden und Musterangaben orientieren. Schließlich sind die wenigsten Onlineshop- oder Webseitenbetreiber Juristen. Am einfachsten aber ist es, wenn man den Aspekt Datenschutz – etwa bei einem Rundum-Service wie dem von Bindannmalweb – komplett aus der Hand geben kann, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Die Inhalte der Webseite, die eigene Marke und den Verkauf von Produkten. Das gilt insbesondere deshalb, weil die Daten- und Rechtslage sich regelmäßig ändert. Ein Umstand, an den sie keine Gedanken mehr verschwenden müssen, sobald sie den Schutz ihrer Kundendaten an einen Dienstleister weitergegeben haben.

 

Interessiert: Nehmen Sie hier Kontakt zu uns auf!

Christopher Büchele
Redakteur